Andrea Roll

62 Jahre
Chieming
Verheiratet, zwei erwachsene Kinder

Ausbildung:
Staatlich anerkannte Erzieherin

Berufliche Tätigkeit:
Psychologische Beratung

Im Gemeinderat seit 2014

 

 

 

Was treibt mich an? Was motiviert mich für meine politische Arbeit?
Meine Motivation für meine politische Arbeit in Chieming erhalte ich durch die Wertschätzung der Chieminger und mein Antrieb ist der Wunsch, Veränderungen im Ort positiv mitzugestalten.

Was schätze ich besonders an meiner Chieminger Heimat?
Wenn ich an Fronleichnam beim Paulfischer den Feldgottesdienst mitfeiere und in der Prozession am See, an den Häusern und an den Äckern vorbeikomme und zum Schluss in der Kirche mit der Blaskapelle und den Chiemingern „Großer Gott wir loben Dich“ singe, das ist etwas ganz Besonderes und da weiß ich, hier gehöre ich her.

Welche Menschen haben mich am meisten beeindruckt/beeinflusst?
Es beeindrucken mich Menschen, die sich täglich durch ihr Leben kämpfen und nicht aufgeben. Die finanziell, familiär, partnerschaftlich oder gesundheitlich in großer Not sind und dennoch jeden Morgen aufstehen und weiter machen. Beeindruckt bin ich auch immer wieder aufs Neue von den Frauen und Männern, die unser Grundgesetz verfasst haben – das Beste der Welt.

Mein Lebensmotto oder Lieblingszitat?
Mein Lieblingslebensmotto basiert auf „Die drei Siebe“ von Sokrates: Ich versuche, darauf zu achten, dass das, was ich sage, wahr, notwendig und gut ist.

Was mache ich in der Freizeit am liebsten?
Meine Familie ist das Wichtigste für mich, deshalb - mit allen am Esstisch sitzen, etwas Gutes essen und trinken und miteinander ratschen, bis uns der Gesprächsstoff ausgeht – was nie passiert.

Was hätte man mich längst einmal fragen müssen?
Ob ich nicht bei Bayern München als Entspannungstrainerin arbeiten wollte.

Wenn ich drei Wünsche frei hätte, was würde ich mir wünschen?
Eigentlich sind es zwei Wünsche, aber die sind groß genug! 1. Persönlich: Dass es meiner Familie und meinen Freunden weiterhin so gut gehen mag 2. Allgemein: Man hat zur Zeit das Gefühl, dass die Welt immer verrückter wird: Die USA wählen Trump, England verlässt die EU, Erdogan und Putin rasseln mir ihren Säbeln und Millionen Menschen sind auf der Flucht. Deshalb wünsche ich mir, dass wir alle wieder lernen, achtsam, respektvoll, verantwortungsbewusst und mit Würde mit unseren Mitmenschen, mit Tieren und mit der Natur umzugehen.

Spruch der Woche

Man wird nicht dadurch besser, dass man andere schlecht macht.
HEINRICH NORDHOFF